Philipp Poisel und Alin Coen zur Kulturarena in Jena
Zwei junge deutsche Ausnahmekünstler spielen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zur Kulturarena 2011 in Jena.
Zitat: Kulturarena
Ein guter Song ist wie eine Weltverbesserungsmaschine – das wussten auch schon die großen Ahnen wie Bob Dylan oder Robert Wyatt. Ein guter Song kann die Welt verbessern, weil er nicht nur ausdrückt, sondern leibhaftiges Fühlen und Denken ist, das vom Künstler auf das Publikum überspringen und hier Großes vollbringen kann. Und sei es nur als intensives Mitfühlen.
Ein guter Song ist wie eine Weltverbesserungsmaschine – das wussten auch schon die großen Ahnen wie Bob Dylan oder Robert Wyatt. Ein guter Song kann die Welt verbessern, weil er nicht nur ausdrückt, sondern leibhaftiges Fühlen und Denken ist, das vom Künstler auf das Publikum überspringen und hier Großes vollbringen kann. Und sei es nur als intensives Mitfühlen.
Zitat: Kulturarena
Es muss das auenlandähnliche Thüringer Klima sein. Denn hier, im lauschigen Weimar, trafen sie sich eines Tages und fanden sofort zueinander: Frau Alin Coen, Sängerin und Studierende der Umwelttechnik, Jan Frisch, Architekturstudent und Gitarrist, sowie Philipp Martin und Fabian Stevens, Jazzstudenten sowie Bassist beziehungsweise Schlagzeuger aus Leidenschaft. Und zusammen sind sie: die Alin Coen Band. Gemeinsam bauten sie sich ab 2007 eine musikalische Erfolgsgeschichte auf, die die schon leicht abgeflaute deutsche Popwelle von einer ganz anderen Seite, dem folkigen, emotionalen Singer-Songwritertum, aufrollte. Diese Tradition bildet zwar in den USA den Grundstock fast allen Musizierens, und auch in Frankreich steht das Chanson selbstverständlich für beste Hochkultur. Nur in Deutschland ist das Lied als Spiegel und Ausdruck persönlicher Gefühle und gesellschaftlicher Diskurse irgendwie unter die Schlager-Räder gekommen. Im Liedermachermorast ertrunken oder im kalten postmodernen Popkosmos verloren gegangen.
Es muss das auenlandähnliche Thüringer Klima sein. Denn hier, im lauschigen Weimar, trafen sie sich eines Tages und fanden sofort zueinander: Frau Alin Coen, Sängerin und Studierende der Umwelttechnik, Jan Frisch, Architekturstudent und Gitarrist, sowie Philipp Martin und Fabian Stevens, Jazzstudenten sowie Bassist beziehungsweise Schlagzeuger aus Leidenschaft. Und zusammen sind sie: die Alin Coen Band. Gemeinsam bauten sie sich ab 2007 eine musikalische Erfolgsgeschichte auf, die die schon leicht abgeflaute deutsche Popwelle von einer ganz anderen Seite, dem folkigen, emotionalen Singer-Songwritertum, aufrollte. Diese Tradition bildet zwar in den USA den Grundstock fast allen Musizierens, und auch in Frankreich steht das Chanson selbstverständlich für beste Hochkultur. Nur in Deutschland ist das Lied als Spiegel und Ausdruck persönlicher Gefühle und gesellschaftlicher Diskurse irgendwie unter die Schlager-Räder gekommen. Im Liedermachermorast ertrunken oder im kalten postmodernen Popkosmos verloren gegangen.